Die Regenbogenbrücke

 

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.


 

Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

 

Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.

 

Dort gibt es immer etwas zu essen und zu trinken,

und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund.

Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

 

Es gibt nur eines, was sie vermissen,

sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,

die sie auf Erden so sehr geliebt haben.

 

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,

bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß !

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.

Die Füße tragen es schneller und schneller.

 

Es hat DICH gesehen.

 

Und wenn Du und Dein geliebter Freund sich treffen,

nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst,

und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

 

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Alice

 

Meine kleine Alice – in Moskau im letzten Moment vor dem Zugriff von Tierquälern- und Mördern gerettet, brauchtest Du lange Zeit, um wieder Vertrauen zu uns Menschen zu finden. Dabei hast Du Dich auf einen kleinen Kreis von Personen beschränkt, die Dir nahe sein durften und denen Du Deine Liebe gabst.

Leider waren Dir nur ein paar Jahre Glück gegönnt. Deine plötzliche Erkrankung und das Wissen, diese nicht heilen zu können, waren für mich ein Schock. In meinen Gedanken sehe ich Dich noch oft auf meinem Bett liegen und spüre Dein kuscheliges Fell in meinen Händen.

Irgendwann, kleine Alice, wird dies wieder Wahrheit sein.

Plisch

Ich hatte einen Traum...

Vor langer Zeit träumte ich, es stünde ein großer schwarzer Hund mit braunen Augen vor meinem Bett...

 

Ein paar Jahre später brachte Frau Rendel Dich zu uns nach Ostfriesland - groß ,schwarz, braune Augen, ein Rüde !

Ich wollte doch keinen Rüden - unser Start war schwierig. Wir mussten uns beide erst an einander gewöhnen.

Manches Mal habe ich heulend vor Dir gesessen: „Du kommst wieder ins Tierheim, da wirst Du eingeschläfert, keiner will einen schwarzen Hund nehmen der schwierig ist ! Aber eine zweite Chance wollen wir Dir noch geben…“

 

Von Heute auf Morgen bist Du das Liebste für mich/uns geworden. Mein treuer Freund und Kamerad, mein Schutzengel, mein Tröster in schweren Zeiten, unser Begleiter auf allen Wegen.

 

Die Jahre gingen viel zu schnell vorbei, dann der Schock – Zungenwurzelkrebs - das Fressen und Saufen wurde eine

Qual. Dann das Wunder: Du meintest, uns diesen "Ballast" vor die Füsse "spucken" zu müssen.

Es ging wieder etwas Aufwärts, obwohl mit Deinen geschätzten 14 Jahren die Kraft immer weniger wurde und der

"Ballast" wieder zurück kam.

An einem Sonntag im Juli 2013 bist Du dann schon mal vorgegangen, für immer.

Du wolltest zur Regenbogenbrücke und dort auf uns warten.

 

Es läuteten gerade die Kirchenglocken, als ein schwarzer Engel, mit braunen Augen, von uns ging......

 

Lebe wohl, Plisch

von Deinem Herrchen liebevoll Fridolin genannt.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen

Rada

Ich bin so gern gewandert

durch Feld und Wald und Flur

nun bin ich heimgegangen

zum Schöpfer der Natur

 

Vom 16. November 2008 bis zum 04. März 2013 warst Du der Mittelpunkt unserer Familie !

 

Roxana

Roxana war ein Hund mit viel Angst
und doch einer großen Persönlichkeit.

Sie kam zu uns mit einer schlimmen Vorgeschichte.

In den 4 Jahren, in denen sie bei uns war, hat sie uns NUR Freude bereitet.

Sie war ein „Engel auf Erden“, ein echter Freund, und so wurde sie auch behandelt, was sie wiederum genoß.

Leider starb sie 2013.

Sie ist nun für uns ein Stern am Himmel und bleibt somit UNVERGESSEN.

Danke Roxana !
Waltraud + Heijo

Marek

MAREK

27. April 2008 – 17. September 2012

 

Nur etwas über 4 Jahre und 4 Monate durften wir diesem wundervollen Hund aus Moskau ein Zuhause geben.

In dieser Zeit hat er unserer alten Hündin Anja (ebenfalls aus Moskau), die sich lieber von anderen Hunden fernhält, gezeigt, wie man unter Hunden spielt, was Lebensfreude ist und ihr Mut gemacht, ungebetene Gäste am Gartenzaun zu vertreiben.

Er ist draußen viel gelassener geworden – nach seinen Erfahrungen in Moskaus Straßen ging er erst mal davon aus, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Langsam hat er gelernt, dass es gut für ihn ist, sich auf uns zu verlassen.

Er hat begriffen, dass er nicht alle Menschen aus unserem Haus vertreiben muss, dass es sich vielmehr lohnt, als Schmusebär zu punkten.

Doch es war ihm leider nicht vergönnt, das neue entspannte Leben lange zu genießen. Wir hatten uns noch auf viele gemeinsame Jahre eingestellt, doch plötzlich mussten wir ihn gehen lassen – nicht einmal 8 Jahre alt.

Wir werden ihn nie vergessen – unseren eigenwilligen, starken, intelligenten, verschmusten MAREK.

  Newsflash

Weihnachtsgruß 2020

Liebe Freunde der Tierhilfe Nord-West e.V.,

 

wir möchten Ihnen allen auf diesem Wege ein, trotz aller widrigen Umstände, schönes Weihnachtsfest wünschen. Vielleicht tragen die Beschränkungen dazu bei, einmal ein wirklich ruhiges und besinnliches Fest zu begehen, ohne die Hektik, ohne den Stress, dem viele von uns an solchen Feiertagen ausgesetzt waren.

 

Es war ein schwieriges, für viele ein schweres Jahr. Lassen Sie uns hoffen und glauben, dass diese nicht einfache Zeit im kommenden Jahr durch eine schrittweise Rückkehr zur Normalität abgelöst wird, dass wir dies in Gesundheit erleben und dass diese Krise vielleicht sogar Veränderungen mit sich brachte, die wir im Nachhinein positiv bewerten können. Eine könnte das Beinahe-Böllerverbot sein, für welches alle Wild-und Haustiere uns überaus dankbar sein werden.

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Glück !

Kein Herbstfest 2020

Liebe Freunde der Tierhilfe Nord-West

 

In Zeiten von Corona muss auch unser Herbstfest in diesem Jahr leider ausfallen.

 

In den vergangenen Jahren war es immer eine große Freude für uns, zu diesem Anlass viele unserer „Ehemaligen“ wiederzusehen.

 

Nicht zuletzt hat das Herbstfest auch dazu beigetragen, unsere Kasse aufzufüllen, so dass wir eine Weile davon zehren konnten.

Auf all dies müssen wir nun leider verzichten. Wir hoffen aber, dass ein Wiedersehen zu einem anderen Zeitpunkt und Anlass möglich sein wird, und vielleicht dürfen wir, auch ohne Kaffee und Kuchen, auf Ihre finanzielle Unterstützung hoffen. Wir danken Ihnen sehr.

Bleiben Sie gesund !

 

Persik

Zhak

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